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IMPRESSIONEN Ein Bilderbogen - Prag im Abendlicht, Zeugen großer Ereignisse auf Prags Burg, Naturerlebnis Böhmerwald, Vergangenheit als Spiel und Zeitenspiegel in Teltsch.
PRAG: Rückkehr der goldenen Zeiten Mit frischem Glanz und alter Patina gehen in Prag Gegenwart und Mittelalter ineinander über. Und zwischen Altem Jüdischen Friedhof, Karlsbrücke und hoch aufragender Burg staunt man bei jedem Besuch, was es schon wieder Neues gibt. Cityplan Infos
BÖHMENS MITTE: Land der goldenen Mitte Das Prädikat "großartig" schmückt Prags Umland. Hier sind Tschechiens Nationalmonument Karlstein, das einst silbern glänzende Kuttenberg und auch Königgrätz zu finden, weithin bekannt für neues Bauen. Straßenkarte Infos
INTERVIEW: Der gute Geist der Burg Seit einigen Jahren ist Ludek Frencl Kastellan auf Krivoklát. Im Gespräch schildert er die Freuden und Nöte, Lieblingsorte und Zukunftspläne.
BÖHMENS WESTEN: Belle Époque im Bäderland Die traditionellen Heilquellen mit k.-u.-k.-Flair erneuern sich mit modischen Wellnessangeboten. Nur einen Katzensprung entfernt schafft Eger mit einem Feldherrn alter Zeiten den Sprung in die Gegenwart. Straßenkarte Infos
BÖHMENS SÜDEN: Im Reich der Märchen Hier wurden sie mehrfach fündig, die Welterbesucher der Unesco. Burgen und Schlösser krönen die Höhen, und mittelalterliche Stadtzentren verblüffen mit nahezu stüdländischer Atmosphäre. Straßenkarte Infos
MÄHREN UND SCHLESIEN: Unrecht, Pracht und Wein Harte Seiten hat der Südosten Tschechiens zur Genüge kennengelernt - die Erinnerung an die "Dreikaiserschlacht" geriet mittlerweile zum Volksfest. Dem Feiern neigte die Weinregion allerdings schon immer zu. Straßenkarte Infos
BÖHMENS NORDEN: Die Felsenwelt der Kobolde Im sagenumwobenen Riesengebirge erreicht das Land seine größten Höhen. Und Fremdenverkehr hat Tradition. Schnee gehört hier deshalb ebenso zur gern gesehenen Naturgabe wie bizarre Felslandschaften. Straßenkarte Infos
SAVOIR VIVRE: Tschechien für Genießer Was wäre Tschechien ohne Bier, ohne Knödel und ohne seine traditionsreichen Kurorte? Ein kleiner Exkurs ins Brauereigewerbe, in die Küchen und an die Heilquellen.
DIE BESTEN TIPPS DER REDAKTION
AKTIV AUF STEILEM PFAD HINAUF: Die barocke Anlage von Vranov gehört zu den schönsten Schlössern ganz Tschechiens. Ein doppelter Genuss ist es, zu Fuß den Felssporn zu erklimmen, auf dem die prächtigen Bauten des süddeutschen Baumeisters Fischer von Erlach thronen. BEGINN EINES LANGEN WEGES: Eine Halbtageswanderung führt hinauf zur mit Granitringen eingefassten Elbquelle, dem Anfang eines 1154 Kilometer langen Wasserweges, der schließlich mit der Mündung der Elbe in die Nordsee endet, und auch wieder zurück nach Spindlermühle.
ERLEBEN IM MÄHRISCHEN KARST: Bereits in der Steinzeit waren die vielen Höhlen Südmährens Zufluchtsstätten. Mittlerweile wurden die östlich Brünn gelegenen Grotten des Punkva-Tals zu beliebten Untertage-Ausflugszielen. FÜR FREUNDE DES REBENSAFTS: Melnik am Zusammenfluss von Moldau und Elbe bietet auch Gaumenfreuden, da an den Elbuferhängen ein mittlerweile wieder sehr geachteter Wein wächst, der im September beim Weinlesefest gefeiert wird. EINE GEWALTIGE NATURSKULPTUR: Oberhalb des Elbedurchbruchs bei Herrnskretschen steht mit dem Prebischtor Europas größtes (Sandstein-)Felsentor, Anziehungspunkt im tschechischen Teil des Elbsandsteingebirges.
KULTUR TEMPEL, MUSEUM, SCHATZKAMMER: Der gotische Prachtbau der Prager St.-Veits-Kathedrale steht für das höchste nationale Kulturdenkmal und bietet mehr als Andacht. In der Gruft ruhen die böhmischen Könige, Halbedelsteine schmücken die Wenzelskapelle, der Turm dient als Safe für die Kronjuwelen. JERUSALEM IN EUROPAS MITTE: Prags Josefstadt ist einer der ältesten Orte jüdischer Kultur in Europa. Neben dem Alten Jüdischen Friedhof mit etwa 12 000 Grabsteinen steht mit der frühgotischen Altneusynagoge Europas älteste jüdische Gebetsstätte. INBEGRIFF EINER BURG: Die mittelalterliche Burg Karlstein wurde während ihrer bald 700 Jahre andauernden Existenz nie erobert und gehört zum Pflichtziel aller in- und ausländischen Besucher Tschechiens. DIE SILBERSTADT: Kutná Hora, die nach Prag kulturhistorisch bedeutendste tschechische Stadt, hat sein Stadtbild aus Zeiten, als Silberbergbau und -verarbeitung für Wohlstand und Ansehen sorgten, gut konserviert. DAS BAD DER BÄDER: Nach Karlsbad kam "die Welt" nicht nur der Gesundheit wegen. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Politik und gesellschaftliche Verpflichtungen mindestens ebenso starke Beweggründe - Zeiten, an die heute angeknüpft werden soll. DEM BERÜHMTEN SOHN GEWIDMET: Cesky Krumlov erinnert mitten in seiner herrlich in einer Moldauschleife gelegenen Altstadt mit dem Egon Schiele Art Center an ihren berühmten Sohn, Maler und Grafiker.
NATUR ÜBER DEN HORIZONT HINAUS: Prächtige und besuchenswerte Schlösser gibt es unzählige in Tschechien. Was Lednice und Valtice aus der großen Zahl heraushebt, sind die riesigen Parkanlagen, die europaweit ihresgleichen suchen.
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