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HB Bildatlas 255 MÜNSTERLAND Münster
MÜNSTERLAND
Münster
HERRLICH: Unterwegs im Land der Wasserburgen
SPORTLICH: Radeln auf den schönsten Themenrouten
KÖSTLICH: Spargel, Schinken und Pumpernickel
PLUS: Detaillierte Reisekarte für jede Region

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Grün ist die vorherrschende Farbe im Münsterland. Es ist eine parkartige, leicht hügelige Landschaft mit ausgedehnten Wiesen und Feldern, Wäldern und Heidegebieten. Dazwischen beeindrucken herrschaftliche Gutshöfe und prächtige Schlösser, lebendige Städtchen und eine ausgesprochen abwechslungsreiche Museenlandschaft. Zugegeben, spektakulär klingt das alles nicht, dafür aber strömt die Landschaft Ruhe und Frieden aus, der rechte Ort also, um aufzutanken, neue Kräfte zu sammeln.

INHALT: HB Bildatlas 255 MÜNSTERLAND Münster

IMPRESSIONEN
Parklandschaft, Heide, Wald und Moor, dazwischen Wildpferde - Besucher schätzen am Münsterland das Naturerlebnis. Abwechslung bietet die Stadt Münster mit viel Kultur und freundlicher Geschäftigkeit.

MÜNSTER: Die Freiheit, fromm zu sein
Messen, Prozessionen, Karneval - die Domstadt Münster ist durch und durch katholisch. Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur lassen die 1200-jährige westfälische Metropole sehr viel jünger erscheinen.
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OSTMÜNSTERLAND: Prozessionen und Paraden
Auch im Umland prägt der Katholizismus das geistig-kulturelle Klima bis heute. Viel Einfluss besitzt auch das Pferd. Wer nicht selbst reitet, sieht zumindest gern zu, wenn die rassigen Tiere ihre Gelehrigkeit demonstrieren. Und dazu besteht viel Gelegenheit.
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SÜDMÜNSTERLAND: Wasserburgen im Visier
In der Parklandschaft des südlichen Münsterlandes kommen die zahlreichen Adelssitze aufs Schönste zur Geltung. So wie Vischering, Musterbeispiel einer wehrhaften Wasserburg, oder Schloss Nordkirchen, das "Versailles Westfalens".
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VON DER LIPPE ZUM RHEIN: Der Hufschlag der Geschichte
Die Schönheit der Region um die Hohe Mark erschließt sich dem eilig Reisenden nur schwer. Er wird auch den Wildpferden bei Dülmen nicht begegnen. Wenn auf dem Weg nach Westen die alte Textilstadt Bocholt erreicht ist, sollte ein Ausflug an den Niederrhein eingeplant werden.
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WESTMÜNSTERLAND: Grenzland ohne Grenze
Zum Nachbarn Holland gibt es keine Grenze mehr. Erst die Baumberge unterbrechen nach Osten hin das flache Land. Ihr großes Thema ist der Sandstein. Ob in Havixbeck, Nottuln, Billerbeck, Coesfeld, Ahaus oder Steinfurt - wohin man blickt, leuchtet das warme Gelb des einstigen Exportartikels.
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TECKLENBURGER LAND: Im Erdboden versunken
Ein Ausläufer des Teutoburger Waldes verleiht dem Tecklenburger Land sein bergiges Profil. Auf einer Klippe thront der alte Grafensitz, und um das als Erdfallsee entstandene Heilige Meer lagern die Dörfer einstiger Wanderkaufleute. Deren Gewerbe ist so museal, wie es das der Ibbenbürener Kohlekumpel in ein, zwei Jahrzehnten sein wird.
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SAVOIR VIVRE: Das Münsterland für Genießer
Handfesten Tafelfreuden wie Schinken oder Pumpernickel steht ein zarter Genuss gegenüber: Spargel, direkt vom Erzeuger.

NATUR
IM VOGELPARADIES: Wald, Moor, Feuchtwiesen und Gewässer, das ergibt im Zwillbrocker Venn ein einmaliges Natur- und Vogelschutzgebiet.

ERLEBEN
LEGERE BÜRGERLICHKEIT: In einem der Straßencafés in den Laubengängen an Münsters Prinzipalmarkt lässt sich die Stadterkundung genüsslich planen.
MEKKA DER PFERDEFREUNDE: Bei den Warendorfer Hengstparaden zeigen erlesene Voll-, Warm- und Kaltblüter, was in ihnen steckt.
ROMANTISCHE FANTASIE: Ein verliebter Fürst ließ vor über hundert Jahren dicht an der niederländischen Grenze den Vierwaldstätter See samt Rigi und Pilatus nachbilden.
ERSTE BILDHAUERSCHRITTE: Das Baumberger Sandsteinmuseum erklärt alles zum berühmten Bau- und Skulpturenstoff und gibt auch Werkzeug für eigene Versuche an die Hand.
AUF DEM ZECHENGELÄNDE: Wie es früher unter Tage zuging, kann man im Bergbaumuseum Ibbenbüren über Tage und aus der Nähe erleben.

KULTUR
KEIMZELLE DER STADT: Münsters St.-Paulus-Dom, der bedeutendste Sakralbau Westfalens, steht am Platz des 793 gegründeten Klosters, lat. "monasterium", das der Stadt den Namen gab.
ÜBERECK GESTELLT: Eine Geniestreich der Barockarchitektur: Den münsterschen Erbdrostenhof platzierte Johann Conrad Schlaun diagonal auf dem beengten Grundstück, bog die Fassade und verlieh so dem dreiflügeligen Bau Tiefe und Großzügigkeit.
EIN SPANIER IN MÜNSTER: Hinter der Fassade des Druffel'schen Hofes ist in wechselnden Ausstellunge nahezu des gesamte lithografische Werk Pablo Picassos zu sehen.
BEHUTSAM MODERNISIERT: Ein schmuckes Kleinod ist das fast 1200 Jahr alte Telgte mit seinem reizvollen Ensemble aus Wallfahrtskapelle, Propsteikirche und Heimathaus.
ALLES AUS EINEM GUSS: In seltener baulicher Geschlossenheit blieb Warendorfs Altstadt erhalten.
CHRISTUS AM KREUZ: Das Klostermuseum Liesborn beherbergt eine einzigartige Kruzifixsammlung, die Exponate des 11. Jahrhunderts ebenso umfasst wie Arbeiten von Dalí oder Chagall.
EIN BILD VON EINER BURG: Burg Vischering, die mittelalterliche Ringmantelburg mit der komplizierten Gräftenanlage und der großen Vorburg, gilt als Vorzeigeobjekt im Münsterland.
PICTORIUS UND SCHLAUN: Schloss Nordkirchen, das Prunkschloss des Fürstbischofs von Plettenberg, ist ein Meisterwerk der Barockarchitekten Gottfried Laurenz Pictorius und Johann Conrad Schlaun.
DEN RÖMERN AUF DER SPUR: Im Westfälischen Römermuseum in Haltern, dem wichtigsten Römerstandort in Westfalen, sind die bedeutendsten Funde aus allen Römerlagern an der Lippe ausgestellt.
ADELSSITZ IM WASSER: Zu den prächtigsten westfälischen Wasserschlössern zählt Schloss Raesfeld mit seinem Renaissance-Tiergarten.


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