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HB Bildatlas 244 POLEN - SÜDEN Breslau - Krakau
POLEN - SÜDEN
Breslau - Krakau
WILDNIS IN EUROPA: Riesengebirge und Hohe Tatra
KULTUR IM ÜBERFLUSS: Barocke Altstädte und Holzkirchen
GAUMENFREUDEN: Käse, Klöße und Brautraditionen
PLUS: Detaillierte Reisekarte für jede Region

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Innerhalb weniger Jahre hat sich die alte Königsstadt Krakau zum absoluten "In-Ziel" entwickelt. Mit internationalen Musik-, Theater- und Filmfestivals hat sie sich als kulturelles Zentrum des ganzen Landes etabliert. Doch es wäre schade, Südpolen auf Krakau und vielleicht noch Breslau zu reduzieren. Denn den größten Schatz besitzt die Region in ihrer Natur. Die sanft-hügelige Landschaft Schlesiens, die weite Gipfelwelt des mystisch-bezaubernden Riesengebirges und der Hohen Tatra, des kleinsten Hochgebirges der Welt, oder die einsamen Urwälder der Waldkarpaten sind wahre Wanderparadiese.

INHALT: HB Bildatlas 244 POLEN - SÜDEN Breslau - Krakau

IMPRESSIONEN
Der Süden Polens lockt mit der unberührten Natur seiner vielen Nationalparks, mit herrlichen hochalpinen Skigebieten, detailgetreu restaurierten Burgen und Schlössern, mittelalterlichen Altstädten und in den Großstädten mit einer kunterbunten Kultur- und Kneipenszene.

SCHLESIEN: Land der "Königin von Polen"
Mit oft von wolkenverhüllten Gipfeln, tiefen Wäldern und klaren Gebirgsseen präsentiert sich das mythenumrankte Riesengebirge, an dessen Fuß hübsche Ferienorte liegen. In Tschenstochau besuchen jedes Jahr Millionen Menschen die "Königin von Polen" - die Ikone der "Schwarzen Madonna".
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BRESLAU: Gemütlichkeit und Kommerz
Die größte Stadt Schlesiens, die während des Zweiten Weltkriegs fast völlig zerstört wurde, deren gotische und barocke Baudenkmäler heute aber wieder zu bewundern sind, hat sich zu einer geschäftigen Metropole entwickelt und schlägt eine Brücke zwischen West und Ost.
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HOHE TATRA: Die Welt der Goralen
Die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt, Heimat des Bergvolks der Goralen, ist mit der "Winterhauptstadt" Zakopane ein Dorado für große und kleine Skisportler. Abseits der Pisten findet man in Kurorten wie Krynica und im Pieniny-Nationalpark Ruhe und Erholung.
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KRAKAU: Polens heimliche Hauptstadt
Dominiert vom Wawel-Hügel mit Königsschloss und Kathedrale, bietet die tausendjährige Stadt an der Weichsel eine grandiose historische Kulisse und zeigt sich mit ihren Museen, Theatern und Galerien als moderne, vibrierende Kulturstadt.
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KARPATENVORLAND: Bären, Wölfe und Breakdancer
Im touristisch noch kaum erschlossenen Dreiländereck von Polen, Slowakei und Ukraine bieten die Waldkarpaten Natur pur. Habsburger Flair umfängt den Besucher in den kopfsteingepflasterten Altstadtgassen des Grenzstädtchens Przemysl.
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LUBLINER LAND: Polnische Toskana
Wenn im Frühling die Obstgärten blühen, verwandelt sich die Lubliner Region in ein Blütenmeer. Mit fünf Hochschulen, zahlreichen Museen, Theatern, Clubs und Cafés ist das Leben in Lublin, der größten Stadt Ostpolens, von Studenten geprägt.
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SAVOIR VIVRE: Polen für Genießer
Räucherkäse aus der Milch der Tatra-Bergschafe, schlesische Klöße und dazu eine kühles Bier - so schmeckt Polen.

AKTIV
POLENS WINTERHAUPTSTADT: Inmitten der Tatra, eines Gebirges in Taschenformat, Quintessenz der Schönheit der Berge, liegt Zakopane - Ausgangspunkt für Skifahrer und Wanderer.

NATUR
AUGE DES MEERES: Smaragdgrün, malerisch gelegen und geheimnisvoll ist der mit 34,9 Hektar größte Gletschersee der Hohen Tatra - und deshalb stets von Touristen bevölkert. Die kurze Wanderung lohnt sich trotzdem.

ERLEBEN
UNTERWELT AUS SALZ: Kapellen und Seen, Skulpturen und Reliefs, ein Restaurant und eine Heilstätte, das alles verbirgt sich in bis zu 327 Meter Tiefe auf neun Ebenen unter der Stadt Wieliczka. Der Salzabbau spielt daneben nur noch eine untergeordnete Rolle.
ANZIEHUNGSPUNKT FÜR KÜNSTLER: Das malerische Weichselstädtchen Kazimierz Dolny mit seiner kunstvollen Renaissance-Architektur wurde zum "Geschichtsdenkmal" erklärt. Unter westlichen Besuchern ist der Ort bislang dennoch erst wenig bekannt.

KULTUR
HOLZKIRCHE FÜR 427 REICHSMARK: Die im 12. Jahrhundert im südnorwegischen Vang erbaute Stabkirche hat König Friedrich Wilhelm IV. im 19. Jahrhundert gekauft - ursprünglich für die Berliner Pfaueninsel. Letzlich wurde sie in Krummhübel wieder aufgebaut.
PILGERZIEL FÜR MILLIONEN: Bei seiner Übergabe an das Paulinenkloster von Tschenstochau erstmal schriftlich erwähnt, zog das vermutlich viel ältere Madonnenbild ab Ende des 14. Jahrunderts Pilger aus ganz Polen, aus Preußen, Schlesien und Ungarn nach Jasna Góra.
PERLE DER SCHLESISCHEN GOTIK: Nach der Besichtigung des prächtigen Breslauer Rathauses mit seinen meisterhaft restaurierten Fassaden und Sälen geht's auf ein kühles Bier oder eine deftige Mahlzeit in den 700 Jahre alten "Schweidnitzer Keller".
BAROCKES SCHMUCKSTÜCK: Viele Säle der Universität Breslau besitzen eine prächtige barocke Ausstattung, doch keiner reicht an die Aula Leopoldina heran, deren einzigartige Schönheit in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Christoph Tausch entworfen wurde.
BRESLAUS INSEL DER KIRCHEN: Auf der hübschen gusseisernen Brücke Most Tumski geht man von der Sandinsel hinüber auf die Dominsel mit ihren Kirchen. Sie ist seit dem 9. Jahrhundert bewohnt und damit der älteste Stadtteil Breslaus.
GRÖßTER MARKTPLATZ EUROPAS: Jahrhundertelang Zentrum des öffentlichen Lebens wie Handels und Ort der Gerichtsbarkeit, hat der Krakauer Rynek Glówny mit den berühmten Tuchhallen seine authentische architektonische Anlage bis heute behalten.
DENKMALGESCHÜTZTE HOLZHÄUSER: Im 3300-Einwohner-Städtchen Pruchnik sind rund vierzig sehenswerte Holzhäuser aus dem 19. jahrhundert mit Vorlauben und Arkadengängen erhalten.
GRANDIOSE RUINE: Bis zum Bau des Schlosses von Versailles war Schloss Krzyztopór die größte Residenz Europas, ein "Palazzo in fortezza", ein befestigter Palast. Dennoch wurde es rund zehn Jahre nach der Erbauung bereits von den Schweden zerstört.


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