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IMPRESSIONEN Alpengipfel, sanfte Weinberge und das mediterrane Flair des Lago Maggiore, dazu Lukullisches und Geschichtsträchtiges im Überfluss - das Piemont hält für Reisende viele Verlockungen bereit.
AOSTATAL: Wo Italien wie Frankreich kling Ob römische Legionäre oder napoleonische Soldaten: Durch Europas höchste Gipfelregion zogen schon die seltsamsten Karawanen. Die Nähe zu Frankreich sorgt dafür, dass hier manches französisch klingt. Straßenkarte Infos
TURIN UND UMGEBUNG: Barocke Pracht aus einem Guss In und rund um Turin stößt man auf kunstvolle Schlösser und repräsentative Parkanlagen aus der Zeit, als die Savoyer die Stadt am Po zur Hauptstadt ihres Staates machten. Heute erstrahlt vieles in neuem Glanz. Straßenkarte Infos
SÜDWESTLICHES PIEMONT: Traumbilder - mal höfisch, mal religiös Im 15. Jahrhundert, als die Festung von Manta zum prunkvollen Hof umgebaut wurde, entstanden die berühmten Fresken, bedeutendstes Zeugnis spätgotischer Malerei im Piemont. Die Wandbilder in der Pfarrkirche von Elba erzählen von der Jungfrau Maria. Straßenkarte Infos
ASTI UND ALBA: Schönes, süßes Leben Weinberge und kulinarische Highlights, das ist es, was die Region um Asti und Alba zum Schlemmerland macht. Unter den lukullischen Genüssen stehen die weißen Trüffel der Langhe an erster Stelle. Straßenkarte Infos
ALESSANDRIA: Provinz mit vielen Gesichtern Strategische Bedeutung, Handelsknotenpunkt, heilendes Thermalwasser - das alles reicht in der Provinz Alessandria gleichermaßen weit in die Vergangenheit zurück. Straßenkarte Infos
ZENTRALES PIEMONT: Ursprungsland des Risotto Die Po-Ebene um Vercelli ist die "Reiskornkammer" Europas. Hier wird der edle Carnaroli-Reis angebaut - Grundlage für einen guten Risotto. Straßenkarte Infos
LAGO MAGGIORE: Wo die Zitronen blühen Kamelien, Glyzinien und Palmen - der Lago Maggiore ist ein Paradies aus Farben und Düften, für nordeuropäische Reisende seit dem 19. Jahrhundert ein Sinnbild Italiens. Straßenkarte Infos
SAVOIR VIVRE: Piemont für Genießer Freunde feiner Küche und erlesener Weine kommen im Piemont voll auf ihre Kosten. Sogar die internationale Slow-Food-Bewegung wurde hier erfunden.
NATUR DAS ACHTE WELTWUNDER: Blauweiß blendet der Monte Bianco oder Mont Blanc - sprichwörtlicher Höhepunkt einer imposanten Bergwelt. Die Seilbahnfahrt vom italienischen La Palud ins französische Chamonix gehört zu den spektakulärsten Grenzübertritten der Welt.
AKTIV KÖNIGLICHE WANDERWEGE: Einst königliches Jagdrevier, wurde das 60 000 ha große Gebiet um Italiens einzigen Viertausender, den Gran Paradiso, 1922 zum ersten Nationalpark des Landes. Seltene Tier- und Pflanzenarten wurden schon damals unter Naturschutz gestellt. UNBEKANNTE SEEALPEN: Im Naturpark Seealpen liegen die südlichsten Dreitausender der Alpen; von den Gipfeln reicht der Blick zum Mittelmeer. Ein dichtes Netz alter Pilger- und Handelspfade, zahlreiche Berghütten und etwa achtzig Seen locken den Wanderer.
ERLEBEN FARBENPRÄCHTIGES PFERDERENNEN: Fahnenschwinger und Festbankette, gefährliche Rennen und historische Kostüme - der jedes Jahr im September ausgetragene Palio von Asti ist seit 1275 belegt und damit älter als der von Siena. TREFFPUNKT FÜR GOURMETS: Herbwürziger Duft liegt in der Luft, wenn in Alba im Oktober die "Fiera del Tartufo" zelebriert wird. An den Marktständen können die Besucher Trüffel und andere Delikatessen kosten. Zum Rahmenprogramm gehören Kochkurse und die Wahl der Trüffelkönigin. DIE HEIMAT DES RISOTTO: Schon im Mittelalter ließen Adel und Klerus rund um Vercelli und Novara die Felder fluten. So entstand Europas größtes Reisanbaugebiet - ein kulturlandschaftliches und kulinarisches Erlebnis. NÄCHTE DER NOTEN: Bei den "Notti di note" ziehen über ein Dutzend Musikgruppen durch die Straßen Verbanias und machen mit meist populären Klängen die Nacht zum Tag.
KULTUR DAS ROM DER ALPEN: Die Porta Pretoria und die Mauer des römischen Theaters in Aosta sind von ungeahnter Wuchtigkeit. Vor der Kulisse der höchsten Berge Europas wirken solchen Zeugnisse der Antike doppelt eindrucksvoll. GROßES BAUWERK, KLEINE MÜNZE: Bei ihrer Fertigstellung 1888 war die Mole Antonelliana das höchste begehbare Gebäude der Welt, elf Meter höher als der Kölner Dom. Heute ziert das Wahrzeichen Turins die italienische Zwei-Cent-Münze. Mit dem Panoramalift schweben Besucher zur Aussichtsplattform hoch über der Stadt. GRÖßTE KULTURBAUSTELLE EUROPAS: Für 200 Millionen Euro wird seit 1997 die ehemalige Sommerresidenz der Savoyer in Venaria restauriert. Schloss und Schlosspark, deren Pracht den Vergleich mit Versailles nicht zu scheuen braucht, wurden 2007 wiedereröffnet. HÖFISCH-ELEGANTE FRESKEN: Neuen Helden und neuen Heldinnen aus Geschichte und Mythologie bannte ein unbekannter Meister im Kastell von Manta an die Wand des Festsaals. Erotisch-amüsant die berühmte Jungbrunnenszene gegenüber. PRÄCHTIGE PARADIESGÄRTEN: Die Borromäischen Inseln im Lago Maggiore, ein Gesamtkunstwerk aus Landschaft, Gartenbau und Architektur, zählen zum Schönsten, was Oberitalien zu bieten hat.
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