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HB Bildatlas 230 PIEMONT - AOSTATAL
PIEMONT - AOSTATAL

VIELSEITIG: Alpengipfel, Lago Maggiore und Po-Ebene
PRACHTVOLL: Barocke Schätze in Turin
KÖSTLICH: Trüffel und Barolo
PLUS: Detaillierte Reisekarte für jede Region

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Eine Reise durch das Piemont und das Aostatal beschränkt sich nicht allein auf lukullische Genüsse. Eindrucksvoll ist, dass in diesen italienischen Regionen Extreme aufeinander treffen. Hier kann man morgens noch in den Hochalpen weilen, den Nachmittag am Lago Maggiore genießen und den Abend in der Po-Ebene ausklingen lassen. Unumstrittenes Zentrum dieser vielseitigen Region ist Turin.

INHALT: HB Bildatlas 230 PIEMONT - AOSTATAL

IMPRESSIONEN
Alpengipfel, sanfte Weinberge und das mediterrane Flair des Lago Maggiore, dazu Lukullisches und Geschichtsträchtiges im Überfluss - das Piemont hält für Reisende viele Verlockungen bereit.

AOSTATAL: Wo Italien wie Frankreich kling
Ob römische Legionäre oder napoleonische Soldaten: Durch Europas höchste Gipfelregion zogen schon die seltsamsten Karawanen. Die Nähe zu Frankreich sorgt dafür, dass hier manches französisch klingt.
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TURIN UND UMGEBUNG: Barocke Pracht aus einem Guss
In und rund um Turin stößt man auf kunstvolle Schlösser und repräsentative Parkanlagen aus der Zeit, als die Savoyer die Stadt am Po zur Hauptstadt ihres Staates machten. Heute erstrahlt vieles in neuem Glanz.
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SÜDWESTLICHES PIEMONT: Traumbilder - mal höfisch, mal religiös
Im 15. Jahrhundert, als die Festung von Manta zum prunkvollen Hof umgebaut wurde, entstanden die berühmten Fresken, bedeutendstes Zeugnis spätgotischer Malerei im Piemont. Die Wandbilder in der Pfarrkirche von Elba erzählen von der Jungfrau Maria.
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ASTI UND ALBA: Schönes, süßes Leben
Weinberge und kulinarische Highlights, das ist es, was die Region um Asti und Alba zum Schlemmerland macht. Unter den lukullischen Genüssen stehen die weißen Trüffel der Langhe an erster Stelle.
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ALESSANDRIA: Provinz mit vielen Gesichtern
Strategische Bedeutung, Handelsknotenpunkt, heilendes Thermalwasser - das alles reicht in der Provinz Alessandria gleichermaßen weit in die Vergangenheit zurück.
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ZENTRALES PIEMONT: Ursprungsland des Risotto
Die Po-Ebene um Vercelli ist die "Reiskornkammer" Europas. Hier wird der edle Carnaroli-Reis angebaut - Grundlage für einen guten Risotto.
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LAGO MAGGIORE: Wo die Zitronen blühen
Kamelien, Glyzinien und Palmen - der Lago Maggiore ist ein Paradies aus Farben und Düften, für nordeuropäische Reisende seit dem 19. Jahrhundert ein Sinnbild Italiens.
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SAVOIR VIVRE: Piemont für Genießer
Freunde feiner Küche und erlesener Weine kommen im Piemont voll auf ihre Kosten. Sogar die internationale Slow-Food-Bewegung wurde hier erfunden.

NATUR
DAS ACHTE WELTWUNDER: Blauweiß blendet der Monte Bianco oder Mont Blanc - sprichwörtlicher Höhepunkt einer imposanten Bergwelt. Die Seilbahnfahrt vom italienischen La Palud ins französische Chamonix gehört zu den spektakulärsten Grenzübertritten der Welt.

AKTIV
KÖNIGLICHE WANDERWEGE: Einst königliches Jagdrevier, wurde das 60 000 ha große Gebiet um Italiens einzigen Viertausender, den Gran Paradiso, 1922 zum ersten Nationalpark des Landes. Seltene Tier- und Pflanzenarten wurden schon damals unter Naturschutz gestellt.
UNBEKANNTE SEEALPEN: Im Naturpark Seealpen liegen die südlichsten Dreitausender der Alpen; von den Gipfeln reicht der Blick zum Mittelmeer. Ein dichtes Netz alter Pilger- und Handelspfade, zahlreiche Berghütten und etwa achtzig Seen locken den Wanderer.

ERLEBEN
FARBENPRÄCHTIGES PFERDERENNEN: Fahnenschwinger und Festbankette, gefährliche Rennen und historische Kostüme - der jedes Jahr im September ausgetragene Palio von Asti ist seit 1275 belegt und damit älter als der von Siena.
TREFFPUNKT FÜR GOURMETS: Herbwürziger Duft liegt in der Luft, wenn in Alba im Oktober die "Fiera del Tartufo" zelebriert wird. An den Marktständen können die Besucher Trüffel und andere Delikatessen kosten. Zum Rahmenprogramm gehören Kochkurse und die Wahl der Trüffelkönigin.
DIE HEIMAT DES RISOTTO: Schon im Mittelalter ließen Adel und Klerus rund um Vercelli und Novara die Felder fluten. So entstand Europas größtes Reisanbaugebiet - ein kulturlandschaftliches und kulinarisches Erlebnis.
NÄCHTE DER NOTEN: Bei den "Notti di note" ziehen über ein Dutzend Musikgruppen durch die Straßen Verbanias und machen mit meist populären Klängen die Nacht zum Tag.

KULTUR
DAS ROM DER ALPEN: Die Porta Pretoria und die Mauer des römischen Theaters in Aosta sind von ungeahnter Wuchtigkeit. Vor der Kulisse der höchsten Berge Europas wirken solchen Zeugnisse der Antike doppelt eindrucksvoll.
GROßES BAUWERK, KLEINE MÜNZE: Bei ihrer Fertigstellung 1888 war die Mole Antonelliana das höchste begehbare Gebäude der Welt, elf Meter höher als der Kölner Dom. Heute ziert das Wahrzeichen Turins die italienische Zwei-Cent-Münze. Mit dem Panoramalift schweben Besucher zur Aussichtsplattform hoch über der Stadt.
GRÖßTE KULTURBAUSTELLE EUROPAS: Für 200 Millionen Euro wird seit 1997 die ehemalige Sommerresidenz der Savoyer in Venaria restauriert. Schloss und Schlosspark, deren Pracht den Vergleich mit Versailles nicht zu scheuen braucht, wurden 2007 wiedereröffnet.
HÖFISCH-ELEGANTE FRESKEN: Neuen Helden und neuen Heldinnen aus Geschichte und Mythologie bannte ein unbekannter Meister im Kastell von Manta an die Wand des Festsaals. Erotisch-amüsant die berühmte Jungbrunnenszene gegenüber.
PRÄCHTIGE PARADIESGÄRTEN: Die Borromäischen Inseln im Lago Maggiore, ein Gesamtkunstwerk aus Landschaft, Gartenbau und Architektur, zählen zum Schönsten, was Oberitalien zu bieten hat.


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