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HB Bildatlas 221 KORSIKA
KORSIKA

Die Schöne im Mittelmeer
Küstenorte mit südlichem Charme
Traumbuchten und ungezähmte Natur

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Kalliste, Ile de la Beauté, Insel der Schönheit - Synonyme für Korsika aus mehreren Jahrtausenden. Dazu ein überall gern präsentiertes Wappen mit einem Mohrenkopf, von einem Stirnband geschmückt und wie für eine Piratenflagge erfunden. Und durch die Geschichten, die man sich auf Dorfplätzen erzählt, geistert immer noch die Vendetta, die Blutrache. Doch nur alte Männer sitzen auf den Bänken unter Kastanien oder vor steingrauen Häusern, schauen, die Hände über dem Stock gefaltet, aus den Adlerhorsten in den Bergen in die nahen und für sie doch so weit entfernten Täler. Oder hinunter auf das Meer, wo die Welt mittlerweile eine andere ist.

INHALT: HB Bildatlas 221 KORSIKA

IMPRESSIONEN
Ein wunderbares Fleckchen Erde: Küstendramatik bei Bonifacio, Bergdorfszenerien in der Castagniccia und der Cinarca, Wanderparadies Cirque de Bonifatu und Korkeichen, eine der Inselspezialitäten für Europas Weinkenner.

BASTIA UND CAP CORSE: Die freundliche Festung
Der Hafen von Bastia ist das wichtigste Einfallstaor für die Besucher, die aus Frankreich oder Italien kommen. Noch toskanisch mutet diese Stadt an, die ihren Namen von der Genuesenfestung - der Bastiglia - ableitet. Hier an der schmalsten Inselstelle beginnt nordwärts auch das weinselige Cap Corse, ein schon viele der Landschaftformen umfassendes Mini-Korsika.
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CASTAGNICCIA UND OSTKÜSTE: Strand vor dem Gebirge
Wer nur Sonne, Sand und Salzwasser sucht - hier hat er an schier endloser Strandstrecke die Auswahl, Doch aus dem fruchtbaren Schwemmland erhebt sich ganz nah ein geheimnisvolles Bergland mit abgelegenen Dörfern, die in einer grünen Decke aus Eichen und Maronenbäumen nisten: die Castagniccia.
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DAS SÜDLICHE DREIECK: Wie aus einem Bilderbuch
Am Ende der Sandküste fächert sich der Süden in von Pinien gesäumte Strandbuchten, schroffe Kalksteinkliffs und Granitformationen auf. Im Fjord von Bonifacio soll Odysseus auf gigantische Lästrygonen gestoßen sein. Sartène ist am Karfreitag Hochburg des Büßerkults. Die Bavella-Zinnen erinnern an die Dolomiten.
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AJACCIO UND DIE WESTKÜSTE: Hier ist immer Kaiserwetter
Geliebt, geschmäht, verehrt und nun vor allem vermarktet: Napoleon I. wurde ini Ajaccio geboren. Das ganze Jahr über schmückt sich die Kaiserstadt mit imperialen Namen, Ruhmessymbolen und viel Glitter. Ganz unvermutet trifft man in Cargèse auf ein altes Stück Griechenland.
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VON PORTO ZUM MONTE CINTO: Rote Felsen und graue Gipfel
In den zerklüfteten Calanche zwischen Piana und Porto hat die Natur grandiose Skulpturen aus dem roten Porphyr gefräste. Landein wird - neben der Castagniccia - die Region von Evisa gerühmt für ihre Kastanienwälder. Das Sommerweideland des Niolo bewachen hoch aufragende Bergriesen wie der Cinto und der Paglia Orba.
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CLAVI UND DIE BALAGNE: Gartenland und GR 20
Zwischen zwei Steinwüsten öffnen sich bei Calvi und Ile-Rousse die Täler der Balagne. Ein "Garten" Korsikas, oft vom Feuer verheert, aber nun wieder von Olivenbäumen silbrig-grün gefleckt. Umringt von einer Corniche, einer Höhenstraße und gut zwanzig Dörfern mit Meeresblick. Calvi und seine Zitadelle sind im Sonner ein Mini-St.-Tropez für Faneure aller Länder. Im Hinerland beginnt der berühmte Trekkingpfad GR 20.
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TOP ZIEL - BESONDERS SEHENSWERT
CHARAKTERVOLLES CENTURI-PORT: Der kleinste Cap-Corse-Hafen dient dem Langustenfang.

POLYCHROMES IN MURATO: San Michele ist ein mittelalterlich-pisanisches Kirchenjuwel.

ALÉRIA AN DEN AUSTERNLAGUNEN: Punische, griechische und römische Ausgrabungsschätze zeigt das kleine Museum.

BIZARRES BAVELLA-MASSIV: Wildschafe klettern noch in den korsischen "Dolomiten".

ZITADELLENSTADT BONIFACIO: Teils hängt sie auf Kreidekliffs über dem Meer.

FUNDSTÄTTE FILITOSA: Dreieinhalb Jahrtausende alte Menhir-Statuen in einem fruchtbaren Tal.

IM MUSEUM LEVIE: Insulare Vorzeitfunde und die "Dame de Bonifacio".

CASTELLU DI CUCURUZZU: Tief im Wald versteckt sich diese märchenhafte frühgeschichtliche Festung.

ILES SANGUINAIRES: Als "Blutinseln" erscheinen sie bei Sonnenuntergang am Golfe d'Ajaccio.

WESTKÜSTENORT CARGÈSE: Die griechisch-orthodoxe Kirche zeigt Ikonen und eine reiche Ikonostase.

DIE ROTE CALANCE: Von der Natur geschaffene, bizarre Felsskulpturen am Golf von Porto.

MUSÉE DE LA CORSE IN CORTE: Hier wird die Tradition der Hirtengesellschaft bewahrt.

DIE KATHEDRALE IN CALVI: Religiöse Kunstwerke in einer hellen Zitadellenkriche.

KLEINES SANT' ANTONIO: Wie ein Adlerhorst ragen seine Häuser über den Dörfern der Balagne.


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