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HB Bildatlas 214 SPREEWALD Lausitz
SPREEWALD
Lausitz
Deutschlands Osten
Erlebnisse rund ums Wasser zwischen Frankfurt/O. und Zittau
Alte Städte, neuer Glanz: Bautzen, Cottbus, Görlitz
Die Welt der Sorben

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"Und daß dem Netze dieser Spreekanäle nichts von dem Zauber von Venedig fehle, durchfurcht das endlos wirre Flußrevier in seinem Boot der Spreewalds-Gondolier!" schwärmte schon der Dichter Theodor Fontane. Seit eineinhalb Jahrhunderten verzaubert die heute knapp 500 Quadratkilometer große Wasserlandschaft die Besucher. Der Spreewald ist der bekannteste Flecken der Lausitz, die sich, bisher fast unbemerkt, im Osten Deutschlands versteckt.

INHALT: HB Bildatlas 214 SPREEWALD Lausitz

IMPRESSIONEN
Fahrten entlang von Oder und Neiße führen weit in die Geschichte zurück - und geradewegs in eine europäische Zukunft.

MÄRKISCH-ODERLAND: Reizvoller Mix im Osten
Reize entstehen im Auge des Betrachters. Die Brandenburger Oderregion schont die Sehnerven: Das dünn besiedelte Land zeigt seine Besonderheiten wohldosiert: scherenschnittgleich Alleen am Horizont, Höhenzüge, wo niemand sie vermutet, Kurorte und Kolonistendörfer. Und ganz im Osten fließt träge die Oder.
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SPREEWALD: Erlebnis, nicht nur zu Wasser
Keine Gegend in Deutschland ist so trocken wie Südost-Brandenburg. doch der Lauf der Spree hat hier den kargen Heidesand in ein fein geädertes Netz aus Fließen, Gräben und Kanälen verwandelt. Eine Kahnfahrt durch diese in Europa einzigartige Wasserwelt gehört zum festen Ritual jeder Spreewaldtour.
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ÖSTLICHE NIEDERLAUSITZ: Parkgrün rund um Cottbus
Allzu heftigen Veränderungen hat sich der schöne Altmarkt im Zentrum der noch jungen Universitätsstadt Cottbus widersetzen können. Von wirklich jedem Wandel unberührt erscheinen die Landschaftsgärten in Branitz und Muskau, die Fürst Pückler im 19. Jahrhundert nach seinen Vorstellungen hatte anlegen lassen.
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WESTLICHE NIEDERLAUSITZ: Ein Seenland im Kohlerevier
Beileibe keine "Kalauer", vielmehr das Ergebnis ernsthafter Anstrengungen: Im früheren Braunkohletagebau um Senftenberg, Lauchhammer und Calau wächst ein Erholungsgebiet entlang einer Kette glitzernder Seen heran. Der Himmel, einst belastet vom Rauch der Schlote, strahlt wieder blau.
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WESTLAUSITZ: Der Tradition verpflichtet
Ums sächsische Hoyerswerda können die zu DDR-Zeiten errichteten Wohnkomplexe den Blick für die Traditionspflege nur kurz trüben. Auch in diesem Teil der oberen Lausitz prägt slawisch-sorbisches Brauchtum Stradt und Land. Lessing aus Kamenz und Fichte aus Rammenau zählen zu den Großen der deutschen Geistesgeschichte, und Pulsnitzer Pfefferkuchen sprechen seit Jahrhunderten angenehm die Geschmacksnerven an.
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NÖRDLICHE OBERLAUSITZ: Besuch in den alten Zentren
Das zweigeteilte Förlitz an der Lausitzer Neiße, Bautzen, in inoffizielle "Sorbenhauptstadt", und weitere, heute teilweise polnische Orte - sie alle bildeten im Mittelalter einen Schutzbund niederschlesischer Städte. Beim Bummel durch deren verwinkelte Ortskerne erscheint diese den Wohlstand sichern helfende Entscheidung noch im Nachhinein gerechtfertigt.
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SÜDLICHE OBERLAUSITZ: Vom Oberland ins Gebirge
Im Dreiländereck Sachsen-Böhmen-Schlesien rücken Berge ins Bild. Nicht riesenhaft, aber allemal schroff und geheimnisvoll genug, um angenehme Schauer zu erzeugen. Auf dem Berg Oybin thront, dem eigenen Verfall spottend, die mächtige Ruine einer Kloster-Burganlage. Grenzüberschreitend begenet man dem Umgebindehaus, einer eigentümlich malerischen Fachwerkvariante.
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BESONDERS SEHENSWERT - TOP ZIEL
BAROCKES NEUZELLE: Zur schönen Klosteranlage gehört auch eine bekannte Brauerei.

AM MARKT VON LUCKAU: Das Städtchen zeigt im Kern ein unversehrtes Barockgesicht.

FREILICHTMUSEUM LEHDE: Ein vielseitiger Blick in die sorbische Spreewaldvergangenheit.

HÜTTENWERK PEIZT: Deutschlands älteste und funktionstüchtige Hochofenanlage.

BAD MUSKAUS LANDSCHAFTSPARK: Fürst Pückler realisierte seinen ruinösen Traum von gestalteter Natur.

GARTENPARADIES IN BRANITZ: Fürst Pücklers Versuch ein botanisches Meisterwerk zu schaffen.

KUNSTGUSSMUSEUM: Die Glocken aus Lauchhammer waren in der ganzen Welt gefragt.

KLOSTER ST. MARIENSTERN: Seit 750 Jahren wird hier für die Seele, aber auch für den Leib gesorgt.

GÖRLITZ AN DER LAUSITZER NEIßE: Über Jahrhunderte gewachsen, blieb die Altstadt nahezu unzerstört.

TAUSENDJÄHRIGES BAUTZEN: Die "Stadt der Türme" lädt zum Bummeln auf Altstadt-Kopfsteinpflaster.

GLAUBENSSTÖTTE HERRNHUT: Der schlichte barocke Ort ist bis heute Zentrum einer weltweiten Missionsarbeit.

WANDERPARADIES AM OYBIN: Die Burg- und Klosteranlage ist das beliebteste Ziel im Zittauer Gebirge.


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